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doctor in Wien: Wie viel kostet ein Kilo Mensch?

"Sie rauchen nicht, sie trinken keinen Alkohol und sie machen ihre Qi-Gong Übungen. Deshalb sind sie sehr gesund und stellen damit die perfekte Quelle für das Organangebot dar. Diese Menschen sind lebendige Ersatzteillager." Katharina Grieb, Präsidentin IGFM Österreich

In China ist diese Frage berechtigt, und es gibt auch eine Antwort: Eine Niere ist dort kurzfristig für 60.000 US-Dollar, eine Leber für 100.000 US-Dollar zu haben. Der Organraub ist zu einer geheimen, aber äusserst lukrativen Industrie geworden.

Nach den USA werden in in China die meisten Organtransplantationen durchgeführt, und das, obwohl es in China kein Organtransplantations- oder Spendersystem gibt. Offiziell sind Spenden nur in der Familie erlaubt. Woher kommen also die unzähligen Organe, die in China nicht nur chinesischen Patienten, sondern vor allem gut zahlenden Transplantationstouristen aus aller Welt verpflanzt werden.

Nach Angaben der chinesischen Regierung stammt der Überwiegende Teil der Organe von chinesichen Gefangenen. Beiden Gefangenen handle es sich nach Auskunft der chinesischen Regierung, um zu Tode verurteile Verbrechter, die vor der Hinrichtung ihre Einwilligung zur Organentnahme gegeben hätten. Mehr als 90 Prozent der Spenderorgane kämen von diesen Gefangenen, nur ein kleiner Teil würde von Unfallopfern stammen.

Zum Artikel: Wie viel kostet ein Kilo Mensch?

Quelle: Mitteilungen der Ärztekammer für Wien – doctor in Wien

31. Oktober 2013

Susanne Schönmayr

Medienspiegel, Zeitungen und Magazine

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Transplantationstourismus

Screenshot BAG

Aus Ländern wie China oder Indien sind Fälle von Handel mit Organen verstorbener oder lebender Personen bekannt. Die Umstände, unter denen den Betroffenen Organe entnommen werden, widersprechen in vielfacher Weise den ethischen Grundsätzen, die in unserer Gesellschaft die Transplantationsmedizin anleiten. Und doch sind es oft Patientinnen und Patienten aus Gesellschaften mit strengen Regeln, die von diesem Handel profitieren. > Weiterlesen

Quelle: BAG

22. März 2012

Bundesamt für Gesundheit (BAG)

Recht und Politik, Timeline, Transplantationsgesetze weltweit, Transplantationsmedizin

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