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DIE ZEIT: Woher kommen Chinas Nieren?

DIE ZEIT Ausgabe 44 ,Seite 26

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis plant ein umstrittenes Forschungsprojekt zu Organtransplantationen in China.

PDF: ZEIT_2015_44_00026

Etwa 10.000 Organe werden in China jedes Jahr transplantiert. Gemessen an der Zahl, liegt das Land damit nach den USA weltweit an zweiter Stelle. Nicht verwunderlich also, dass der Schweizer Pharmakonzern Novartis in diesem Jahr eine dreijährige Beobachtungsstudie zu Nierentransplantationen in China begonnen hat, das ein großer Markt ist. Dafür sucht das Unternehmen 500 Patienten, denen eine Niere neu transplantiert wurde. Es möchte untersuchen, wie die Probanden auf das Präparat Myfortic reagieren, das die körpereigene Immunabwehr gegen ein Transplantat unterdrückt. > Weiterlesen

29. Oktober 2015

Martina Keller

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Sie sagten, nicht für die Herkunft der Organe verantwortlich zu sein

Screenshot Sie sagten, nicht für die Herkunft der Organe verantwortlich zu sein

Interview Schweizer Pharmafirmen sind in das chinesische Transplantationsgeschäft involviert. Die Erklärung von Bern fordert grösstmögliche Transparenz.

Seit Anfang Jahr ist in China die Organentnahme von hingerichteten Häftlingen verboten. Ist diese unethische Praxis tatsächlich unterbunden?
Patrick Durisch1: Das ist äusserst fraglich. Die chinesische Regierung hat zwar angekündigt, dass nur noch von lebenden und freiwillig zustimmenden Menschen Organe entnommen werden. Das Problem ist aber, dass alles sehr intransparent ist. Man kann heute nicht sicherstellen, dass diese Vorschriften wirklich eingehalten werden. Es stellt sich etwa die Frage, ob es freiwillig ist, wenn ein Häftling eine Erklärung unterzeichnet. Auf diese Frage gibt es in China keine Antwort. > Weiterlesen

Quelle: Tages-Anzeiger Online

10. Mai 2015

Felix Schindler

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