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Transplantations-Arzt fordert Bestrafung von „Organ-Touristen“

"Mehr Gesetzesinitiativen gegen Organraub und Organhandel" fordert Dr. Rafael Matesanz, Chef der Nationalen Transplantations-Organisation Spanien. Foto: Nathalie Paco / Epoch Times

Was können Gesetzgeber und Ärzte tun, um dem internationalen Organhandel Einhalt zu gebieten? Eine Menge, findet Dr. Rafael Matesanz, Leiter der Nationalen Transplantations-Organisation Spaniens. Im Interview mit der EPOCH TIMES sagte er, dass andere Länder von Spanien lernen könnten: Dort sei es mittlerweile möglich, Personen zu bestrafen, die sich unter fragwürdigen Umständen ein Organ im Ausland beschafft haben. Seiner Ansicht nach eine wirkungsvolle Methode, um internationalen Transplantations-Tourismus einzudämmen und Organraub zu bekämpfen.

„Jede Person, die ins Ausland reist, um dort eine illegale Transplantation zu erhalten, verhält sich nach spanischem Gesetz illegal“, sagt Dr. Matesanz. „Wir wollen die Patienten nicht bestrafen. Aber wir möchten vermeiden, dass ein Patient ins Ausland geht, sich eine Leber kauft und damit nach Spanien zurückzukommt.”

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Quelle: The Epoch Times

9. November 2013

Matthew Robertson

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