Organtransplantationen in China: Bestellter Tod

Kurz vor der Transplantation: Ein Spenderherz wird in kalter, steriler Lösung in den Operationssaal gebracht. (Foto: Gaetan Bally/Keystone Schweiz/Laif)

Vieles deutet darauf hin, dass in China nach wie vor Organe von Hingerichteten transplantiert werden. Lernten die verantwortlichen Ärzte ihr Handwerk auch an deutschen Kliniken.

China scheint es geschafft zu haben: Das Land bekommt endlich die lang ersehnte internationale Anerkennung für sein Transplantationssystem. Als die Weltkonferenz der Organtransplanteure 2016 erstmals in China stattfand, standen mehr als 50 chinesische Referenten im Programm. Ein Novum, > Weiterlesen

Quelle: http://www.sueddeutsche.de / Wochenend Print Ausgabe 17./18. Juni 2017

17. Juni 2017

Martina Keller

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Two Davids & Goliath TEDxMünchen 2015

Two Davids & Goliath TEDxMünchen

David Matas & David Kilgour on “Two Davids & Goliath” at TEDxMünchen 2015

David Kilgour is co-chair of the Canadian Friends of a Democratic Iran, past chair of the Latin America and Caribbean policy working group of the Ottawa branch of the Canadian International Council, a director of the Washington-based Council for a Community of Democracies (CCD), a Fellow of the Queen’s University Centre for the Study of Democracy, a director of the New York-based NGO Advancing Human Rights and a director of the Ottawa Mission Foundation > Weiterlesen

11. April 2016

http://www.tedxmuenchen.de

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Erstmals auf FreeTV: Human Harvest (3sat) Ausgeschlachtet

(c) http://www.humanharvestmovie.com/

3sat zeigt am Do. 18. Februar 2016, 20:15 Uhr

Ausgeschlachtet – Organe auf Bestellung

Im Anschluss (21:00 bis 22:00 Uhr) findet eine Diskussionsrunde mit Fachleuten zu diesem Thema statt.

3sat schreibt: “Vieles deutet darauf hin, dass in China zehntausende unschuldige Menschen auf Bedarf für einen illegalen Handel mit Transplantations-Organen ermordet wurden.

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3. Februar 2016

3sat

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SWR2: Die Organe der Hingerichteten

Screenshot SRW2 zu Chinas Transplantationsmedizin und der Westen

China verspricht die Abkehr von seiner international geächteten Transplantationspraxis. Aber kann man dem Versprechen glauben?

Beitrag als mp3 herunterladen: Weiterleitung auf SWR2

Manuskript der Sendung als PDF: Weiterleitung auf SWR2

Rund 10.000 Organe werden in China pro Jahr verpflanzt. Nach der Statistik liegt das Land damit weltweit auf dem zweiten Platz, hinter den USA. Doch China verdankt seine Spitzenposition einer Praxis, die international geächtet ist: Noch 2013 stammte nach Angaben der Regierung mehr als die Hälfte der verpflanzten Organe von hingerichteten Gefangenen. > Weiterlesen

1. Februar 2016

SWR2 Wissen. Von Martina Keller. Internetfassung: U. Barwanietz & R. Kölbel

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DIE ZEIT: Woher kommen Chinas Nieren?

DIE ZEIT Ausgabe 44 ,Seite 26

Der Schweizer Pharmakonzern Novartis plant ein umstrittenes Forschungsprojekt zu Organtransplantationen in China.

PDF: ZEIT_2015_44_00026

Etwa 10.000 Organe werden in China jedes Jahr transplantiert. Gemessen an der Zahl, liegt das Land damit nach den USA weltweit an zweiter Stelle. Nicht verwunderlich also, dass der Schweizer Pharmakonzern Novartis in diesem Jahr eine dreijährige Beobachtungsstudie zu Nierentransplantationen in China begonnen hat, das ein großer Markt ist. Dafür sucht das Unternehmen 500 Patienten, denen eine Niere neu transplantiert wurde. Es möchte untersuchen, wie die Probanden auf das Präparat Myfortic reagieren, das die körpereigene Immunabwehr gegen ein Transplantat unterdrückt. > Weiterlesen

29. Oktober 2015

Martina Keller

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Swisstransplant berichtet über 1. Int. Expertenforum

Swisstransplant Magazin Juni 2015

China im Fokus des 1. Internationalen Expertenforums «Transplantation und Menschenrechte»

PDF: Swisstransplant_Magazin_27_d-Seite_1-6

PDF: Swisstransplant_Magazin_27_f_page1-6

Am 16. April 2015 fand auf Einladung der Sektion Schweiz der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM­CH) in Bern das 1. Inter­ nationale Expertenforum «Transplantation und Menschenrechte» statt. Renommierte Experten der Bereiche Medizin und Recht aus Kanada, Deutsch­land und der Schweiz beleuchteten den Missbrauch der Transplantationsmedizin in China und die Her­ ausforderungen für den Westen. Swisstransplant und Genevaccord ARD waren Partner der Tagung. > Weiterlesen

Quelle: Swisstransplant Magazin Nr 27 / Juni 2015

13. Juni 2015

Swisstransplant

1. Int. Forum: Reden der Referenten, Aktuell, Foren, Medienspiegel, Zeitungen und Magazine

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Fachzeitschrift Diatra berichtet über 1. Int. Expertenforum

Fachzeitschrift für Nephrologie und Transplantation

Das 1. Internationale Expertenforum „Transplantation und Menschenrechte“ wurde am 16. April mit rund 30 Experten aus den Gebieten Medizin, Recht, Ethik, Politik und Menschenrechte in Bern veranstaltet.

PDF: 2015-2-Diatra Magazin

Jeder, der sich am Organhandel beteiligt ist strafbar

Unmissverständlich erklärte Prof. Dr. Gerhard Dannecker, Direktor des Instituts für deutsches, europäisches und internationales Strafrecht und Strafprozessrecht an der Universität Heidelberg, dass „jeder, der sich irgendwie am Organhandel beteiligt, strafbar ist.“ Hierbei geht es nicht nur um den (eigentlichen) Kauf des Organs zum Zweck des Weiterverkaufs: im Vorfeld getätigte Aktivitäten wie der Vertragsabschluss und die davor geführten Verhandlungen, Verkaufsangebote, sowie Einkaufsbemühungen mit Weiterveräusserungsabsicht sind berechtigterweise bereits strafbar. > Weiterlesen

Quelle: Diatra – Fachzeitschrift für Nephrologie und Transplantation

12. Juni 2015

Simone Schlegel-Grünenfelder und Rebecca Walter

1. Int. Forum: Reden der Referenten, Aktuell, Foren, Medienspiegel, Zeitungen und Magazine

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Sie sagten, nicht für die Herkunft der Organe verantwortlich zu sein

Screenshot Sie sagten, nicht für die Herkunft der Organe verantwortlich zu sein

Interview Schweizer Pharmafirmen sind in das chinesische Transplantationsgeschäft involviert. Die Erklärung von Bern fordert grösstmögliche Transparenz.

Seit Anfang Jahr ist in China die Organentnahme von hingerichteten Häftlingen verboten. Ist diese unethische Praxis tatsächlich unterbunden?
Patrick Durisch1: Das ist äusserst fraglich. Die chinesische Regierung hat zwar angekündigt, dass nur noch von lebenden und freiwillig zustimmenden Menschen Organe entnommen werden. Das Problem ist aber, dass alles sehr intransparent ist. Man kann heute nicht sicherstellen, dass diese Vorschriften wirklich eingehalten werden. Es stellt sich etwa die Frage, ob es freiwillig ist, wenn ein Häftling eine Erklärung unterzeichnet. Auf diese Frage gibt es in China keine Antwort. > Weiterlesen

Quelle: Tages-Anzeiger Online

10. Mai 2015

Felix Schindler

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