Geldübergabe im Hotel

Geldübergabe im Hotel (c) Spiegel

China will sich von der Praxis verabschieden, Organe von exekutierter Strafgefangener zu transplantieren. Doch der Handel mit Nieren, Lebern und Lugen floriert noch immer.

Die Webseite der chinesischen Organhändler klingt fast schon poetisch:

“Mehr und mehr sterbende Patienten aus der ganzen Welt kommen nach China auf der Suche nach Wiedergeburt.”

Für dieses Klientel bietet die Agentur unter der Internetadresse www.cntransplant.com den geeigneten Service. Chinesische Ärzte seien weltweit anerkannt, der Erfolg der Transplantationenen betrage fast 100 Prozent. und vor allem:

“Leben ist unbezahlbar.”

Heisst das, ausländische Patienten mit entsprechend dickem Portemonnaie kommen in China tatsächlich an neue Organe?

Zum Spiegel-Artikel: Geldübergabe im Hotel

 

Quelle: Der Spiegel 48/2013

30. November 2013

Markus Grill, Martina Keller

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