Blutige Ernte – Untersuchungsbericht zu den Anschuldigungen der Organentnahmen an Falun Gong Praktizierenden in China

Blutige Ernte - Der Untersuchungsbericht zu den Anschuldigungen der Organentnahmen an Falun Gong Praktizierenden in China ist der Vorläufer des Buches Bloody Harvest.

Revidierter und erweiterter Bericht über die Anschuldigungen des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden in China

Einführung

Die Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China (CIPFG) bat uns, Anschuldigungen der Organentnahmen an Falun Gong-Praktizieren- den in China zu untersuchen. Die Koalition ist eine in Washington D.C. registrierte Nicht-Regierungs-Organisation mit einer Zweigstelle in Ottawa, Kanada. Das Ersuchen kam in aller Form per Brief vom 24. Mai 2006 und ist diesem Bericht als Anlage beigefügt.
 
Die Bitte war, die Anschuldigungen zu untersuchen, dass staatliche Institutionen und Angestellte der Regierung der Volksrepublik China Falun Gong-Praktizierenden Organe bei lebendigem Leibe entnommen und sie dabei getötet haben. In Anbetracht der Ernsthaftigkeit der Anschuldigungen sowie unserem Respekt vor den Menschenrechten haben wir die Bitte angenommen.

DAVID MATAS

ist Anwalt für Einwanderungs- und Flüchtlingsrecht und für internationale Menschenrechte mit privater Kanzlei in Winnipeg. Als Autor, Sprecher und Mitwirkender bei diversen Nicht-Regierungs-Organisationen engagiert er sich tatkräftig bei der Förderung der Anerkennung der Menschenrechte.

DAVID KILGOUR

ist ehemaliger Parlamentsabgeordneter und ehemaliger kanadischer Staatssekretär für den Asien- und Pazifikraum. Vor seiner Amtszeit als Parlamentarier war er als Staatsanwalt auf Bundesebene tätig. Die Biographien der beiden Autoren sind diesem Bericht als Anlagen beigefügt [siehe engl. Original].

Die Anschuldigung

Es heißt, dass Falun Gong-Praktizierende in ganz China Opfer von Organentnahmen sind, die an ihnen bei lebendigem Leibe durchgeführt werden. Die Anschuldigung lautet, dass die Organentnahmen ohne Einwilligung der Falun Gong-Praktizierenden an vielen verschiedenen Orten, im Zuge einer systematischen Politik, in großer Anzahl stattfinden. Organentnahme ist ein Schritt bei der Organtransplantation. Ziel von Organentnahmen
ist es, Organe zu Transplantationszwecken bereitzustellen. Die Transplantation muss nicht notwendigerweise am Ort der Organentnahme stattfinden. Oft sind es zwei unterschiedliche Örtlichkeiten; Organe, an einem Ort entnommen, werden für die Transplantation an einen anderen Ort gebracht.
 
Die Anschuldigung lautet weiterhin, dass den Praktizierenden die Organe bei lebendigem Leibe entnommen werden. Die Praktizierenden werden im Verlauf der Operation oder unmittelbar danach getötet. Diese Operationen stellen eine Form von Mord dar.
Schließlich wurde uns mitgeteilt, dass die auf diese Weise getöteten Praktizierenden anschließend verbrannt werden. Somit gibt es keinen Leichnam mehr, den man unter suchen kann, um ihn als Quelle eines Organtransplantats zu identifizieren.
 
31. Januar 2007

David Matas, David Kilgour

Literatur Organhandel

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